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Fortbildung

Entwicklung der Selbststeuerung

Die Entwicklung der Selbststeuerung im Zusammenspiel von erfahrungsabhängiger Strukturierung des Gehirns und seiner biologischen Reifung

oder:

Warum räumen manche vierjährige Kinder nach dem Essen ihr Geschirr "verlässlich" ab und andere ebenso "verlässlich" nicht?

Selbststeuerung ist die Fähigkeit des Kindes, seinen Willen und sein Temperament sowie Erwartungen von außen zu regulieren. Für die kindliche Entwicklung der Selbststeuerung ist das Zusammenspiel von frühkindlichen Erfahrungen und biologischen Reifungsprozessen des Gehirns von zentraler Bedeutung.

Wie daraus "verlässliche" Selbststeuerungsprozesse resultieren und weshalb es aber auch zu erkennbaren Unterschieden bei Kindern kommt, soll auf der Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, erläutert werden.

Das Faltblatt "Entwicklung der Selbststeuerung" kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

  • ORT: Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik, An der Kreuzeiche 19, 72762 Reutlingen
  • TERMIN: Mittwoch, 16. Mai 2018, 9-16 Uhr
  • KOSTEN: 115 Euro (inklusive Verpflegung)
  • Eine TEILNAHMEBESCHEINIGUNG wird ausgestellt.
  • LEITUNG: Dr. Hans Utz, Diplom-Psychologe

Kompetenzen

Im Rahmen dieser Fortbildung haben Sie die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • zu erklären, wie sich Bildungs- und Erziehungserfahrungen in der Hirnentwicklung niederschlagen
  • zu erklären, wie sich zentrale handlungssteuernde Funktionen bei Kindern und Jugendlichen in Abhängigkeit der Reifung des Gehirns und Erziehungserfahrungen herausbilden
  • die handlungsregulatorischen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersstufen einzuschätzen und Schlussfolgerungen für das pädagogische Handeln abzuleiten.

Diese Themen werden anhand von Vortrag, Eigenerfahrung und Videodemonstrationen exemplarisch erörtert und erarbeitet.